1. Es empfiehlt sich, immer zuerst den Pfarrer zu kontaktieren, um mögliche Termine und die Form der Trauerfeierlichkeiten zu besprechen. Man kann gern direkt am Handy Pfarrer Don Armand unter 0676/8746 5321 oder Pfarrkooperator Don Andreas unter 0676/8746 5804 kontaktieren.
2. Die Form einer kirchlichen Trauerfeier ist relativ flexibel: Seelenmesse oder Wortgottesdienst, im großen oder im kleinen Kreis, mit oder ohne Seelenrosenkranz, bzw. mit persönlich gestaltetem Seelenrosenkranz usf. All das kann im Gespräch mit dem Pfarrer geklärt werden. Bitte immer eine Nachricht hinterlassen.
3. Wann immer möglich, sollen die Begräbnisriten in Anwesenheit des Sarges mit dem Leichnam gefeiert werden, unabhängig davon, ob der/die Verstorbene danach begraben oder verbrannt wird. Das entspricht den katholischen Riten besser und ist auch für das persönliche Abschiednehmen geeigneter. Allerdings ist auch diese Form nicht zwingend.
4. Kirchliche Trauerfeiern finden grundsätzlich in der Pfarrkirche oder einer Filialkirche statt, und nicht in gewerblichen Einrichtungen.
5. Achtung: Der Kirchenaustritt signalisiert im Prinzip, dass man kein kirchliches Begräbnis möchte. Sollte das nicht der Fall sein, sollte man zu Lebzeiten einen Wiedereintritt erwägen. Bei verstorbenen Ausgetretenen muss im Einzelfall geprüft werden, ob ein solches Verlangen seitens des/der Verstorbenen vorlag, um ein kirchliches Begräbnis feiern zu können. Andernfalls kann lediglich gemeinsam mit den Angehörigen gebetet werden.
Außerdem sind die Priester immer bereit, zu den Sterbenden zu kommen, mit ihnen zu beten und ihnen die Krankensalbung oder die Wegzehrung (Sterbekommunion) zu spenden. Es ist wichtig, nicht bis zur letzten Minute zu warten, sondern – wenn möglich – dem Sterbenden zu ermöglichen, noch bei Bewusstsein zu sein.