Zukunft für Syrien

Die Pfarre Koppl engagiert sich bei der Unterstützung der Opfer des syrischen Bürgerkriegs.

 

Die folgenden Berichte von Hr. Stefan Maier, Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich, geben Einblick in die Situation vor Ort und wie die Hilfeleistungen verwendet werden.

(aktuelle Berichte werden am Beginn eingefügt)

Februar 2018

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Noch immer ist die Caritas-Kinderkampagne am Laufen, in deren Rahmen im Februar Spendenmittel für die zahlreichen Kinderprojekte der Caritas Salzburg im Nahen Osten aufgebracht werden sollen. Wie üblich steht auch dieses Mal ein wichtiges Projekt, das durch die Kampagne unterstützt werden soll, stellvertretend für zahlreiche weitere, ähnliche Projekte im Fokus. Es ist dies das in seiner Art einzigartige und von der Caritas Salzburg mitbegründete Beth Aleph-Vorschulprojekt für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Caritas Salzburg, der Caritas Libanon und des Sozialbüros der Ordensgemeinschaft der Lazaristen. Im Projekt werden aktuell 125 Kinder aus einem Dutzend verschiedener afrikanischer und asiatischer Nationalitäten liebevoll betreut und auf den Eintritt in das Schulsystem vorbereitet.

Um Ihnen dieses wichtige Projekt näher zu bringen und vorzustellen, haben wir eine interaktive Präsentation vorbereitet, die Sie unter folgendem Link erreichen:
http://caritas-salzburg.pageflow.io/beth-aleph

Ich lade Sie deshalb sehr herzlich ein, sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um sich diese interessante Präsentation anzusehen, um sich über die Hintergründe und Besonderheiten dieses Projektes zu informieren. Ganz besonders freue ich mich auch darüber, dass wir mit Reginaldo Oliveira, dem Ballettchef des Salzburger Landestheaters, auch einen Schirmherren für das Beth Aleph-Projekt gefunden haben, dem das Thema Bildung für sozial schwache Kinder und Kinder am Rande der Gesellschaft – nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Geschichte – ein großes Anliegen ist. Anbei übermittle ich Ihnen auch einen Bericht darüber aus den Salzburger Nachrichten.

In der ORF-Mediathek finden Sie unter folgendem Link auch einen Bericht über die Übernahme der Schirmherrschaft für Beth Aleph durch Reginaldo Oliveira, in dem dieser seine Beweggründe für die Übernahme der Schirmherrschaft erläutert: http://tvthek.orf.at/profile/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/13965947/Hilfe-aus-Salzburg-im-Libanon/14243372

Spenden für die Kinderkampagne (und somit auch für das Projekt Beth Aleph) werden dringend erbeten auf folgendes Konto der Caritas Salzburg (Verwendungszweck: „Kinderkampagne 2018“):
Raiffeisenverband Salzburg: IBAN AT11 3500 0000 0004 1533 BIC RVSAAT2S

Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr Interesse und jegliche Unterstützung. Eine große Hilfe wäre es auch, wenn Sie diesen Aufruf in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter verbreiten könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Februar 2018

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Seit Anfang Februar läuft die heurige Kinderkampagne der Caritas. Es ist dies neben der Hungerkampagne im Sommer die Haupt-Sammlung für die Auslandshilfeprojekte der Caritas und wie der Name schon sagt stehen jene Projekte im Fokus, die in erster Linie Kindern zugutekommen. Die Salzburger Kirchenzeitung Rupertusblatt begleitet unsere Kampagne freundlicherweise den ganzen Monat hindurch durch interessante Reportagen, in denen wichtige Kinderprojekte der Caritas Salzburg in ihrer Schwerpunktregion Naher Osten vorgestellt werden. Die ersten beiden Reportagen, die sich mit der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in der Ortschaft Broumana im Libanon, wo besonders viele syrische Flüchtlingskinder Aufnahme gefunden haben, sowie mit dem einzigartigen Beth Aleph-Vorschulprojekt der Caritas für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der libanesischen Hauptstadt Beirut beschäftigen, habe ich meiner Nachricht beigefügt.

Jede Spende für die Kinderkampagne ist hoch willkommen, um die gute Fortsetzung dieser und anderer wichtiger Kinderprojekte in den Krisenregionen des Nahen Ostens zu gewährleisten. Überweisungen bitte mit dem Kennwort "Caritas-Kinderkampagne 2018" auf folgende Kontoverbindung der Caritas Salzburg:

Raiffeisenverband Salzburg:
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse.

Mit besten Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Jänner 2018

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Heute ist in Salzburg schönes Wetter, die Sonne lacht vom blauen Himmel. Haben Sie heute vielleicht diese Gelegenheit genützt, um einen Spaziergang mit ihren kleinen Kindern zu machen? Dann seien Sie dankbar dafür, dass wir in einem schönen, ruhigen und friedlichen Land leben, wo ein solch harmloses Freizeitvergnügen möglich ist, ohne dass man um sein Leben oder das seiner Kinder fürchten muss. Dass dies nämlich nicht selbstverständlich ist, besonders in den vielen Konfliktregionen unserer Welt, das zeigt die Nachricht, die ich gerade von meiner Kollegin Sandra von der Caritas Syrien aus Damaskus erhalten habe und die mich tief betroffen gemacht und erschüttert hat:

Am 1. Januar 2018 haben Al-Qaida-nahe Gruppen eine großangelegte Offensive gestartet, um eine wichtige Militärbasis östlich der Hauptstadt Damaskus zu erobern. "The Vehicle Base" ist die größte militärische Einrichtung in der Region Ost-Ghouta. Die Basis enthält eine große Anzahl von Soldaten sowie große Waffenlager. Seitdem begannen syrische Luftangriffe auf die Positionen von Al-Qaida in der Stadt Harasta zu zielen, und Al-Qaida begann von Zeit zu Zeit Mörsergranaten auf Damaskus abzufeuern, besonders auf die nahegelegene Altstadt, wo sich viele Kirchen und christliche Schulen befinden. In den letzten zwanzig Tagen wurden mehr als fünf Kirchen von Mörsergranaten getroffen, die materiellen Schaden anrichteten und viele Zivilisten töteten und verletzten.
Vorgestern, am Montag, den 22. Januar 2018, um 14.15 Uhr, der Hauptverkehrszeit in Damaskus, als die Schüler aus ihren Schulen strömten und viele Angestellte ihren Arbeitsplatz verließen, trafen mehrere Mörsergranaten die Altstadt (konkret die Stadtviertel Bab Touma und Bab Sharki). Als Ergebnis dieses Granatenangriffs wurden 12 Personen getötet und rund 31 verletzt. Das Krankenhaus St. Louis der Barmherzigen Schwestern, das früher auch von der Caritas Salzburg unterstützt worden war, war die Hauptanlaufstelle für die vielen Verletzten, da es das nächstgelegene Krankenhaus in der Altstadt ist. Hier die bedrückende Schilderung einer Augenzeugin, die in diesem Augenblick im Krankenhaus war und die folgenden Ereignisse persönlich miterlebt hat: “Es war das erste Mal, dass ich die Schreie von Leuten, Schülern und ihren Eltern, in der Halle des Krankenhauses gehört habe. Ich sah eine tote Mutter, umgeben von ihren Kindern, die sie riefen, so als ob sie sie vom Schlaf aufwecken wollten: „Mama…Mama.“ Von einer Familie liegt der Vater auf der Intensivstation, die Mutter ist schwer verletzt und der dreijährige Sohn ist ums Leben gekommen – nur weil die Familie beschlossen hatte, mit ihrem Sohn an diesem sonnigen Tag einen Spaziergang zu machen. Die Großmutter des Buben schrie, fluchte und weinte. Niemand konnte ihr einen Vorwurf machen. Sie war vor einigen Minuten noch eine Großmutter – nun ist sie keine mehr…sie ist nun nur noch eine trauernde Mutter, die die Ärzte anflehte, ihr Informationen über den Zustand ihres Sohnes auf der Intensivstation zu geben. Ich sah eine Frau, die um ihren Mann weinte, der noch vor wenigen Minuten neben ihr auf der Straße gegangen war, bis das einschlagende Granatwerfergeschoß ihn wie Papier von ihr wegschleuderte.
Ich sah ein 15jähriges Mädchen, über und über mit Blut bedeckt. Ihr Name war Rita. Sie ist jetzt ein Engel im Himmel. Ich sah eine Mutter, die umstehenden Personen erzählte, dass sie ihre Tochter erst vor kurzem in einem Fitnessstudio angemeldet hatte, um Aerobic zu betreiben. Nun könne sie dies nicht mehr tun, denn sie habe ein Bein verloren und das zweite sei in einem kritischen Zustand… Ich sah Blut, Wasser und Reinigungsmittel überall auf dem Boden des Krankenhauses. Ärzte liefen herum. Sie arbeiteten und weinten zur gleichen Zeit. Haben Sie so etwas schon jemals gesehen? Haben Sie schon jemals einen Krankenhausdirektor gesehen, der die ganze Zeit in blutigen Handschuhen herumläuft? Sogar der Hausmeister des Krankenhauses bewegte sich zwischen Menschen und versuchte, diese zu beruhigen, auch er weinte...“ Soweit der erschütternde Bericht der Augenzeugin aus dem Krankenhaus St. Louis.

Ich bin mir völlig der Tatsache bewusst, dass sich nur wenige Kilometer von dort entfernt – auf der anderen Seite der Front – im Gebiet, das von den Rebellen kontrolliert wird, sich die Bilder gleichen und auch hier jeden Tag Kämpfer, aber sicherlich auch sehr viele unschuldige Zivilisten durch Luftangriffe und Beschuss grausam ums Leben kommen. Nichts zeigt den Wahnsinn dieses Konfliktes besser auf, in dem sich die Bürger des gleichen Landes, Bewohner der gleichen Stadt, möglicherweise frühere Nachbarn und Arbeitskollegen heute gegenseitig bis aufs Blut bekämpfen. Möge dieser Irrsinn so rasch wie möglich zu Ende gehen...

Ein letzter Gedanke sei mir noch erlaubt: Haben Sie irgendetwas über die hier geschilderten Ereignisse aus den Medien erfahren? Ganz egal ob Zeitung, Radio oder Fernsehen? Da ich durch verschiedene Projektpartner vor Ort rasch von den Ereignissen gehört habe, habe ich aufgepasst. Vielleicht ist mir tatsächlich etwas entgangen, aber ich habe bewusst in keinem Medium auch nur das Geringste über diesen Zwischenfall mit doch einer nicht unbeträchtlichen Zahl an Opfern erfahren. Woran kann das wohl liegen? Entweder ist es tatsächlich so, dass wir (ich meine dabei uns alle als Medienkonsumenten) nach all den Schrecken in Syrien in den vergangenen mehr als sieben Kriegsjahren schon so abgestumpft und desinteressiert sind, dass es tatsächlich nur noch „Megaereignisse“ in die Medien schaffen oder besteht auch die Möglichkeit, dass wir nur selektiv bestimmte Informationen vorgesetzt bekommen (aus welchen Beweggründen auch immer)? Ich vermag es nicht zu beurteilen, aber beide Möglichkeiten wären aus meiner Sicht ebenso tragisch wie bedenklich…

Die angehängten Fotos zeigen zwei der jungen Opfer: den 3jährigen Elias, dem der Spaziergang mit seinen Eltern zum Verhängnis geworden ist, und die 15jährige Rita. Nachdem ich selbst einen dreijährigen Sohn habe und natürlich von meiner Tätigkeit in Syrien das Krankenhaus St. Louis und die hier tätigen Schwestern und Mitarbeiter gut kenne, machen mich diese Ereignisse besonders betroffen. Sie zeigen mir aber auch wieder einmal auf, wie wichtig in diesem Konflikt die Hilfe der Caritas (und natürlich vieler anderer Organisationen) ist, die ja sowohl in der syrischen Hauptstadt Damaskus und anderen Regionen des Landes, aber auch in den hauptbetroffenen Nachbarländern Libanon und Jordanien zahlreiche Hilfsprokekte im sozialen und medizinischen Bereich durchführt und so versucht, den Kriegsopfern, den im Land Vertriebenen wie auch den Flüchtlingen nach besten Kräften zu helfen. Dies alles ist nur möglich dank der beständigen Unterstützung unserer vielen treuen Spenderinnen und Spender, denen ich auf diesem Weg wieder einmal aufrichtig „DANKE“ sagen will.

Trotz der traurigen Schilderungen wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag. Und wenn Sie das schöne Wetter noch zu einem Spaziergang nützen wollen – nur zu, bei uns ist es ja glücklicherweise völlig ungefährlich!

Stefan Maier M.A.
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg Und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

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Jänner 2018

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Im Rahmen der im Februar stattfindenden Kinderkampagne der Auslandshilfe der Caritas Salzburg darf ich Sie - zusammen mit dem bayrischen Kabarettisten Christian (Fonsi) Springer vom Verein "Orienthelfer" e.V. - recht herzlich zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 7. 2. 2018, um 19.00 Uhr ins Haus Franziskus, Anton-Graf-Straße 4, einladen (siehe angehängteEinladungskarte).
Thema ist der Kampf gegen eine "verlorene" Generation syrischer Kinder im Nahen Osten, die Bedeutung von Bildung und wie konkret vor Ort geholfen werden kann. Ich hoffe sehr auf Ihr zahlreiches Erscheinen und wäre natürlich sehr dankbar, wenn Sie diese Einladung auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterleiten bzw. weiter verbreiten könnten.

Mit besten Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Dezember 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Kürzlich habe ich einen Aufruf ausgeschickt und um Spenden für eine geplante Weihnachtsaktion in Zusammenarbeit mit den Franziskanern bzw. der lateinischen Pfarre von Aleppo zugunsten der Kinder in Aleppo gebeten. Ziel war es 10.000 € für Weihnachtsgeschenke für 500 Kinder (jedes Paket im Wert von 20 €) zusammenzubekommen. Ich freue mich, Ihnen nunmehr mitteilen zu können, dass dieses Ziel innerhalb von etwas mehr als einer Woche erreicht werden konnte. Ich möchte an dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich all für ihre größeren und kleineren Beiträge danken.

Gleichzeitig möchte ich aber alle Personen guten Willens dazu aufrufen, die Aktion weiter zu bespenden, da wir uns dazu entschlossen haben, diese etwas zu erweitern. Wir möchten nun auch noch weitere 345 Kinder rechtzeitig vor dem Fest mit warmen Wintersachen neu einkleiden. Für diese neu hinzugekommene Projektkomponente würden wir weitere 10.000 € benötigen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung auch dieses Ziel rechtzeitig erreichen werden und danke Ihnen schon jetzt sehr herzlich für jeden Beitrag!

Spenden für diese Weihnachtsaktion werden auf folgendes Konto erbeten:
Raiffeisenverband Salzburg
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S
Verwendungszweck „Weihnachtsaktion für die Kinder von Aleppo“

Die angehängten Fotos dienen nur als Symbolfotos - sie stammen von einer ähnlichen Aktion in der Vergangenheit.

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Mit den besten Wünschen für einen schönen verbleibenden Advent,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg Und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Oktober 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Im September hatte ich bei einem einwöchigen Aufenthalt in Ägypten wieder einmal die Möglichkeit, die vielfältigen von der Caritas Salzburg unterstützten Projekte in der Hauptstadt Kairo und in der Küstenstadt Alexandria zu besuchen. Und wie immer möchte ich Sie auf diesem Weg ein wenig an meinen Eindrücken und Erlebnissen Anteil nehmen lassen, da die Realisierung all dieser Projekte ja ohne Ihre beständige Unterstützung kaum möglich wäre. Ziel meines Besuches waren dieses Mal das Caritas-Jugendzentrum im Slumviertel Haggana der ägyptischen Hauptstadt Kairo sowie das Kleinkreditprojekt für Kleintiere und die so wichtige Hilfe für Straßenkinder in Alexandria.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre beständige Unterstützung, die wir natürlich dringend benötigen, um unsere längerfristig angelegten Hilfsprojekte auch in Zukunft gut weiterführen zu können. Ich nütze auch die Gelegenheit, um Sie nochmals auf meine Facebook-Seite hinzuweisen, wo ich bei Reisen und Projektbesuchen versuche regelmäßig interessante Fotos oder Videos zu posten. Und auch zwischen den Reisen gibt es immer wieder Neuigkeiten aus uns unseren vielen Projekten im Nahen Osten zu berichten. Ich freue mich natürlich sehr über Abonnenten. Sie finden mich unter "Stefan Maier, Caritas Nahost-Koordinator" oder www.facebook.com/stefanmaiercaritas/

2017-10-Ägypten

Mit herzlichen Grüßen aus dem sonnigen Salzburg,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Juli 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Vor kurzem habe ich eine Woche bei einem Ferienlager in der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Broumana verbracht, das von der Caritas Salzburg ganz wesentlich mitfinanziert worden ist. Teilnehmer am Lager waren sowohl bedürftige libanesische Kinder wie auch syrische Flüchtlingskinder, die die Schule St. Vinzenz besuchen. Außerdem hatten auch ein Dutzend syrischer und irakischer Kinder aus dem - ebenfalls von der Caritas Salzburg unterstützten - Frauenhaus der Caritas Libanon in Rayfoun die Möglichkeit, hier beim Lager einige unbeschwerte Ferientage zu verbringen. Ich werde die Freude und Begeisterung der teilnehmenden Kinder über das vielfältige Programm und die gemeinsamen Ausflüge so schnell nicht vergessen.

Aber verfolgen Sie mit der angehängten PowerPoint-Präsentation selbst, was die Kinder beim Caritas-Ferienlager in Broumana so alles Erlebt haben... Weitere Fotos sowie kurze Videos über diverse Aktivitäten beim Lager finden Sie auch auf meiner Facebook-Seite www.facebook.com/stefanmaiercaritas/. Diese können Sie übrigens auch abonnieren und somit regelmäßige kurze Informationen über unsere Arbeit im Nahen Osten erhalten.

Allen treuen Spenderinnen und Spendern danke ich sehr herzlich, dieses wichtige Projekt durch Ihre Beiträge mit ermöglicht zu haben. Für jede Spende bzw. jeden Beitrag sind wir natürlich sehr dankbar! Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und erholsamen Sommer!

Mit besten Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2017-07-Libanon_Lager.pdf

Juni 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Vor wenigen Tagen bin ich von meiner letzten Projektreise in den Libanon wieder nach Salzburg zurückgekommen. In der angehängten PowerPoint-Präsentation möchte ich Ihnen wieder die Gelegenheit geben, die Fortschritte, Erfolge und Weiterentwicklungen in den diversen, von der Auslandshilfe der Caritas Salzburg geförderten, Projekten im Land mit eigenen Augen zu verfolgen. Neben vielen anderen Besprechungen und Terminen habe ich vor allem unsere wichtigsten Projekte, wie etwa die Schule St. Vinzenz in Broumana, das Beth Aleph-Vorschulprojekt der Caritas für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der Hauptstadt Beirut und das Caritas-Frauenhaus in Rayfoun besucht. In Rayfoun durfte ich auch den österreichischen Botschafter im Libanon willkommen heißen, der die Einrichtung auf meine Einladung hin besuchte. Da mein Besuch in die letzte Schulwoche fiel, hatte ich auch die Gelegenheit, an diversen Jahresabschluss-Festen teilzunehmen, wobei mir besonders das lebhafte und bestens vorbereitete Fest von Beth Aleph noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Ich danke allen Spendern und Förderern ganz herzlich für Ihre wertvollen Beiträge und bitte Sie alle, unsere wichtige Arbeit auch weiterhin mitzutragen und zu unterstützen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und hoffentlich erholsamen Sommer!

2017-07-Libanon.pdf

Mit besten Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

April 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Aufgrund der Osterferien leider etwas verspätet, möchte ich Ihnen anbei doch noch eine PowerPoint-Präsentation mit den Highlights meines letzten Besuches im Libanon übermitteln. Begleitet wurde ich bei dieser Reise von einer kleinen Gruppe von Salzburger Förderern (darunter der sehr engagierte Pfarrer von Koppl, Rudi Weberndorfer), die die Syrien-Nothilfepatenschaften der Caritas unterstützen und sich vor Ort davon überzeugen wollten, was ihre finanzielle Hilfe vor Ort in den Projekten der Caritas bewirkt und wie und wofür diese Mittel eingesetzt werden. Alle Reiseteilnehmer waren sehr beeindruckt von der großen Not und der schwierigen Lage der syrischen Flüchtlinge im Land, aber auch von den besuchten Hilfsprojekten. Sie konnten sich selbst ein Bild davon machen, dass in all diesen Projekten unzähligen Menschen in schwierigsten Lebenssituationen wirksam und nachhaltig – etwa durch Zugang zu Bildung - geholfen werden kann.

2017-04-Libanon .pdf

Weitere Syrien-Nothilfe-Paten werden dringend gesucht! Nähere Informationen zu dieser längerfristigen Art der Projektunterstützung finden Sie hier: https://www.caritas-salzburg.at/hilfe-angebote/internationale-hilfe-und-katastrophen/syrien-1-euro-patenschaft/

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal erwähnen, dass ich mich sehr über neue Abonnenten meiner Facebook-Seite freuen würde. Sie finden mich unter www.facebook.com/stefanmaiercaritas/.

Mit den besten Wünschen
Stefan Maier Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

In Aleppo freuen sich die Menschen endlich wieder auf Ostern


Bericht über Syrien
http://www.kircheinnot.at/Aktuelles/Berichte-Presse/?parent=1298

In den vergangenen Jahren erlebten die Menschen in Aleppo traurige Ostern. Der Karfreitag war allgegenwärtig, das Licht der Auferstehung schien fern zu sein. „Unsere Kinder bekommen Särge zu Ostern“, sagte Schwester Annie Demerjian noch vor einem Jahr gegenüber der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN). Der Name Aleppo wurde zu einem Synonym für Tod, Trauer und Entsetzen.
Auch wenn es schwer ist, das zu glauben, weil die Medien darüber nicht berichten. In diesem Jahr hat sich die Lage in Aleppo verbessert und die Menschen freuen sich wieder auf Ostern. Heute kann Schwester Annie sagen: „Gott sei Dank fühlen wir uns viel sicherer. Die Bombardierungen haben aufgehört. An diesem Osterfest bin ich so glücklich, genauso wie alle anderen Christen, die es nach so vielen Jahren des Krieges in Frieden feiern werden. Jetzt fühlen wir uns viel sicherer, wenn wir zur Kirche gehen und aus der Kirche zurückkommen. Wir danken Gott dafür, dass sich die Lage verbessert hat. Ich wünschte, nächstes Jahr an Ostern könnten alle geflüchteten Menschen in ihre wiederhergestellten Häuser zurückkehren. Ich hoffe, dass in unserem Land der Frieden und die Liebe die Oberhand gewinnen, so dass wir alle wieder vereint sein werden.“
Dennoch: Das große Leid, das die Menschen in Aleppo durchgemacht haben, ist nicht vergessen. Noch fehlt es an Vielem. Besonders in der Karwoche versuchen die Gläubigen, ihren Schmerz mit dem Kreuzweg Christi zu vereinen. Najib Halak, ein Christ aus Aleppo sagt: „Unter diesen Umständen versuchen wir Christus nachzufolgen, der den Weg des Leidens gegangen ist. Wir gehen gemeinsam mit ihm diesen Weg, um mit ihm zur glorreichen Auferstehung zu gelangen.“
Auch Lina Nalanand, eine Gläubige aus Aleppo, macht sich Gedanken: „Gewiss, das, was wir durchgemacht haben, ist schwer und schmerzlich, aber natürlich können wir es nicht mit dem Leid unseres Herrn Jesus Christus vergleichen. Die Auferstehung Christi schenkt uns Hoffnung, Kraft und den Sieg des Lebens, daher sagen wir immer: Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?“

Rana Idelbi, eine ältere Dame aus Aleppo, freut sich dieses Jahr endlich wieder auf Ostern: „Für mich ist es ein unglaubliches Gefühl. Ich weiß, dass ich alt werde, aber ich freue mich wie die Kinder, wenn die Feiertage kommen.“ Auch sie hat viel Leid erfahren und sagt: „Es ist wahr, dass wir müde und verängstigt sind, und viele Märtyrer sind gestorben, wir haben geweint, und viele unserer Brüder und Verwandten sind wegen des Krieges weggegangen. Aber ich wusste auch unter diesen Umständen, dass der Herr immer bei uns ist, und mein Glaube ist größer geworden. Ich bete mit mehr Demut als zuvor, und ich weiß, dass der Herr mit mir und mit allen von uns ist.“
Schwester Annie dankt allen Wohltätern von KIRCHE IN NOT, die den Menschen in Aleppo in dieser schweren Zeit beigestanden haben und bis heute die Nöte lindern, die immer noch groß sind: „Ich danke Jesus, der für uns am Kreuz gelitten hat und uns im Glauben mit guten Menschen wie Ihnen verbunden hat, die uns unterstützt haben. Dies ist ein Segen Gottes. Danke, dass Sie uns dabei geholfen haben, das Kreuz geduldig zu tragen.“

Die Zahl der Christen unter den verbliebenen Einwohnern in Aleppo und Umgebung wird auf 40.000 geschätzt. Es sind diejenigen, die nicht aus der Stadt fliehen konnten, weil sie zu arm sind oder weil die Verwandten, zu denen sie hätten gehen können, das Land bereits verlassen haben.
Monatelang war Aleppo vollständig von der syrischen Armee eingeschlossen, die, unterstützt von der russischen Luftwaffe, gegen die Rebellen um die Kontrolle des Ostteils von Aleppo kämpften. Die Christen flohen vor der Verfolgung durch die Rebellen in der Stadt schon vor einer ganzen Weile. Die Nachrichtenagenturen berichteten über die Bombardierungen von Ost-Aleppo, sehr wenige erwähnten die Rebellenangriffe auch auf West-Aleppo, die mit hochentwickelten Waffen viele Opfer unter der Zivilbevölkerung verursachten und Angst und Schrecken verbreiteten.
Die Christen in Aleppo fühlen sich immer noch sehr isoliert und bedroht, aber sie harren um ihres Glaubens willen aus. Völlig verarmt, mit dürftiger Lebensmittel- und Grundversorgung, fehlenden Medikamenten, Strom und Wasser wenden sie sich hilfesuchend an die Kirchen. Die arbeiten jetzt gut zusammen an der Verteilung von Nothilfen. KIRCHE IN NOT arbeitet eng mit ihnen zusammen und unterstützt mehrere Projekte in Aleppo. Seit 2011 hat die päpstliche Stiftung 17.786.401 € für Not- und Pastoralhilfe für die Christen in Syrien zur Verfügung gestellt.

Von Eva-Maria Kolmann

April 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Erst gestern Nacht bin ich mit einer kleinen Salzburger Delegation von einem Projektbesuch im Libanon wieder nach Salzburg zurückgekehrt. Heute darf ich Ihnen aber zunächst eine Präsentation mit einigen der besten Bilder und Schnappschüssen von meinem jüngsten Besuch in Ägypten übermitteln.

2017-03-Ägypten.pdf

Bei dieser Reise wurde ich von meiner Kollegin Edda Ingram-Böhm, der Bereichsleiterin Soziale Arbeit der Caritas Salzburg, begleitet, die sich über die Projektarbeit der Caritas im Land informieren wollte. Einen ausführlichen Erlebnisbericht von ihr finden Sie auch in der neuesten Ausgabe unserer Informations-Zeitschrift "Caritas Nahost-Info", die noch diese Woche verschickt werden soll. Falls Sie aber schon so gespannt sind, dass Sie nicht darauf warten wollen, können Sie die Zeitschrift unter diesem Link bereits online lesen:

https://www.caritas-salzburg.at/fileadmin/storage/salzburg/webseite/hilfe_und_angebote/internationale_hilfe_und_katastrophen/publikationen/nahostinfo/S-Nahost-Info_1-2017.pdf


Einen Schwerpunkt der besuchten Projekte bildeten die vielfältigen Aktivitäten unseres lokalen Partners, der Caritas Alexandria, zugunsten von Straßenkindern. Die Hilfe der Caritas ermöglicht dort unzähligen Kindern in schwierigsten Lebenssituationen einen neuen Start in ein hoffentlich besseres Leben. Ich danke allen, die unsere so wichtige Projektarbeit im Land am Nil unterstützen, ganz herzlich und ersuche Sie, in Ihrem Engagement nicht nachzulassen. Gleichzeitig brauchen wir aber dringend zusätzliche neue Paten und Förderer. Für die Weiterverbreitung dieser Präsentation in Ihrem Freundes- bzw. Bekanntenkreis wäre ich deshalb sehr dankbar.

Ich darf Sie noch darauf hinweisen, dass Sie meine Reisen auch unter meiner Facebook Seite www.facebook.com/stefanmaiercaritas/ verfolgen können. Es wäre schön, wenn Sie diese Seite abonnieren würden, um auf diesem Weg noch direkter mit Ihnen in Verbindung treten zu können.

Mit herzlichen Grüßen,

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

März 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Ich übermittle Ihnen eine PowerPoint-Präsentation mit Bildern, Eindrücken und Informationen über meinen jüngsten Besuch im Libanon, von dem ich zu Monatsbeginn zurückgekommen bin. Da ich inzwischen aber schon wieder für eine Woche in Ägypten war, kann ich Ihnen diese Präsentation leider erst jetzt zusenden. Die Bilder vermitteln Ihnen einen sicherlich guten Eindruck fast aller größerer Projekte, die dzt. von der Caritas Salzburg im Land gefördert werden:
- das Beth Aleph Vorschulprojekt der Caritas für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der Hauptstadt Beirut
- die Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern von Besançon in Baskinta im Libanongebirge
- die Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun
- das Caritas-Frauenhaus in Rayfoun
- die Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Broumana

Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr Interesse und jede Unterstützung unserer Arbeit im Libanon. Gleichzeitig bitte ich Sie aber auch, mit IhremEngagement und Ihrer Unterstützung nicht nachzulassen, denn der Bedarf ist nach wie vor riesig. Der Bürgerkrieg im benachbarten Syrien geht bereits in sein siebtes Jahr (und dauert bereits länger als der zweite Weltkrieg!) und in allen oben genannten Projekten machen Flüchtlingskinder aus Syrien einen mittlerweile nicht unbeträchtlichen Anteil der Hilfsempfänger im jeweiligen Projekt aus. Jeder Euro hilft uns, den großartigen Einsatz unserer überaus engagierten lokalen Projektpartner zu unterstützen!

Mit herzlichen Grüßen,

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2017-03-Libanon.pdf

März 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Im Anhang übermittle ich Ihnen zwei interessante Reportagen aus der Salzburger Kirchenzeitung Rupertusblatt über Projekte, die im Rahmen der diesjährigen Caritas-Kinderkampagne schwerpunktmäßig unterstützt werden: Es ist dies einerseits ein überaus erfolgreiches Projekt in der syrischen Küstenstadt Lattakia, in dessen Rahmen Kinder von Inlandsvertriebenen durch intensiven Förderunterricht und Nachhilfe wieder fit für die Integration in das syrische Regelschulsystem gemacht werden. Erst vor wenigen Tagen konnte ich im Libanon wieder die überaus engagierte Projetleiterin treffen, die mir berichtet hat, dass alleine im letzten Schuljahr fast 400 Kinder im Rahmen dieses Projektes erfolgreich in die Schulen integriert werden konnten, die heuer alle die Schulbank drücken. Auch für heuer ist es das Ziel, wieder zumindest 400 Kinder zu integrieren, außerdem wurde das Projekt mit Jahresbeginn auch auf ältere Kinder ausgedehnt (bislang waren nämlich nur Volksschulkinder die Zielgruppe).

Die zweite Reportage berichtet über die gelungene Integration einer großen Zahl (115) syrischer Flüchtlingskinder in die Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Broumana im Libanon, die wesentlich von der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und aus Syrien-Nothilfemitteln der Caritas Österreich unterstützt wird. Bei meinem jüngsten Besuch im Libanon konnte ich mich auch hier in St. Vinzenz wieder vom großen Erfolg des Projektes überzeugen - die syrischen Kinder, die hier Aufnahme gefunden haben, haben wirklich das große Los gezogen.

Wir freuen uns natürlich über jede Spende und jeden finanziellen Beitrag zur Kinderkampagne, die direkt diesen beiden, aber natürlich auch vielen anderen Kinderprojekten der Caritas Salzburg in ihrer Schwerpunktregion im Nahen Osten zugutekommen. Weitere Informationen zur Kinderkampagne finden Sie unter https://www.caritas-salzburg.at/aktuell/kampagnen/caritas-kinderkampagne-2017/

Regelmäßige Updates mit Neuigkeiten über die Arbeit der Caritas Salzburg finden Sie unter https://www.caritas-salzburg.at/hilfe-angebote/internationale-hilfe-und-katastrophen/aktuelles-aus-dem-nahen-osten/ - es lohnt sich also, immer wieder einmal auf dieser Seite vorbeizuschauen.

Außerdem lade ich Sie nochmals sehr herzlich ein, auch meine neue Seite auf Facebook www.facebook.com/stefanmaiercaritas/ zu abonnieren, um auf diesem Weg aktuelle Informationen (Fotos/Kurzvideos) aus den unterstützten Projekten zu bekommen. Demnächst breche ich zu einer Reise nach Ägypten auf, von wo ich natürlich auch wieder berichten werde.

Mit besten Grüßen,

Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Februar 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Die angehängte PowerPoint-Präsentation enthält einige Highlights und Eindrücke von meinem letzten Besuch im Libanon in der zweiten Jänner-Hälfte. Die Bilder konzentrieren sich dabei in erster Linie auf drei aktuell sehr wichtige Projekte: das Caritas-Frauenhaus in Rayfoun, die Schule der Barmherzigen Schwestern in Broumana, wo mit Unterstützung der Caritas besonders viele Flüchtlingskinder aus Syrien hervorragend betreut und integriert werden, sowie das Beth Aleph-Vorschulprojekt für Flüchtlings- und Migrantenkinder in Beirut, das während meines Aufenthaltes hohen Besuch bekam, nämlich vom österreichischen Botschafter und seiner Frau, die beide sehr beeindruckt von diesem einzigartigen Projekt waren.

2017-01-Libanon.pdf

Ich möchte Sie außerdem nochmals sehr herzlich einladen, meine seit kurzem bestehende offizielle Facebook-Seite www.facebook.com/stefanmaiercaritas/ zu abonnieren. So können Sie - auch bei meiner nächsten Reise - aktuelle Informationen sowie Fotos bzw. Kurzvideos aus den von der Caritas unterstützten Projekten recht zeitnah erhalten.

Für Ihr Interesse und jede Unterstützung unserer so wichtigen Arbeit im Nahen Osten danke ich Ihnen sehr herzlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass es ungeheuer wichtig ist, den Menschen in der Krisenregion des Nahen Ostens vor Ort Hilfestellung, Unterstützung und Zukunftsperspektiven zu schenken. Dank Ihrer Hilfe gelingt uns das glücklicherweise in vielen Fällen.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

Februar 2017

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Vor wenigen Tagen fand die Auftaktveranstaltung für die diesjährige Kinderkampagne der Caritas statt. Eines der im Rahmen dieser Kampagne unterstützten Projekte ist das Straßenkinderprojekt in Alexandria in Ägypten. Unser langjähriger Projektpartner Hany Maurice, der seit vielen Jahren die vielfältigen Aktivitäten der Caritas Alexandria zugunsten von Straßenkindern leitet, ist seit Jahresbeginn auch Direktor der Caritas Alexandria. Ich freue mich, dass sein erster Besuch im Ausland in seiner neuen Funktion ihn zum Auftakt der Caritas-Kinderkampagne zu uns nach Salzburg geführt hat. Am Ende finden Sie nähere Informationen über das heurige Schwerpunktprojekt in Form einer interessanten Reportage der Salzburger Kirchenzeitung Rupertusblatt. Besonders stolz sind wir darauf, dass das ehemalige Straßenkind Sherif, der im Betreuten Wohnprojekt der Caritas für Straßenkinder lebt, in wenigen Monaten als erstes ehemaliges Straßenkind in Ägypten die Universität abschließen und zum Ingenieur graduieren wird. Er wurde somit zum Vorbild für viele Kinder und Jugendliche in schwierigsten Lebenslagen. Aber lesen Sie selbst und machen Sie sich ein Bild!

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Beitrag Rupertusblatt 2


Bitte nehmen Sie sich auch die Zeit, einen kurzen, aber informativen Film über das Straßenkinderprojekt anzusehen, der einen guten Einblick
in die Thematik vermittelt. Hier der Link:

https://www.caritas-salzburg.at/hilfe-angebote/internationale-hilfe-und-katastrophen/schwerpunktlaender/aegypten/


Sie müssen dann nur nochmals auf den Film "Straßenkinder in Alexandria" klicken, um den Film zu starten.


Einen Online-Artikel zum Thema finden Sie auch unter diesem Link:
http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/lokales/wie-man-von-salzburg-aus-kindern-in-krisenregionen-helfen-kann-d2012065.html

Und abschließend noch ein Angebot bzw. eine Bitte in eigener Sache: Seit kurzem bin ich auf Facebook aktiv und poste regelmäßig zu vielen
Themen, die den Nahen Osten und die Arbeit der Caritas in diesem schwierigen Umfeld betreffen. Sollten Sie sich also dafür interessieren,
so lade ich Sie ganz herzlich ein, meine Seite www.facebook.com/stefanmaiercaritas/ zu liken und somit zu Abonnenten zu werden. Sie können mich dann auf diesem Weg auch auf meinen Reisen hautnah begleiten und bekommen tagesaktuelle Informationen.

Ich danke Ihnen vielmals für Ihr Interesse und für alle Spenden zugunsten der heurigen Caritas-Kinderkampagne.

Spendenkonto:
Raiffeisenverband Salzburg
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S
Kennwort: Kinderkampagne 2017

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich



2016 Dezember

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg ! 

Mit der beigefügten Weihnachtskarte, die ein Kind aus dem von der Caritas Salzburg unterstützten Beth Aleph-Vorschulprojekt für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der libanesischen Hauptstadt Beirut zeigt, möchte Ihnen die Auslandshilfe der Caritas Salzburg ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr wünschen. Im heurigen Jahr waren wir und vor allem die Menschen in unserer Schwerpunktregion „Naher Osten“ mit einem ungeahnten Ausmaß von Not und Elend, Gewalt, Terror und Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit konfrontiert. Trotz allem konnte – nicht zuletzt dank Ihrer tatkräftigen Unterstützung – vielen notleidenden Menschen in zahlreichen Projekten wirksam geholfen werden. Dafür vielen herzlichen Dank. Hoffen wir, dass das Neue Jahr 2017 mehr Frieden und Hoffnung für uns alle, unsere Partner und die Menschen im Nahen Osten, für die wir tätig sind, bringen möge.  Abschließend möchte ich Sie noch herzlich einladen, sich unter dem Link

https://youtu.be/xFMJQircVTU

ein Kurzvideo über die Weihnachtsfeiern unserer Partnerorganisation „Sozialbüro der Lazaristen“ in Beirut anzusehen (Weihnachtsfeier für Kinder, darunter auch die Kinder des Beth Aleph-Schulprojektes der Caritas bzw. ein Weihnachtsessen für Alte und bedürftige Menschen). Mit diesen Zeilen und Bildern verabschiede ich mich für das heurige Jahr und wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten und schöne Feiertage! 

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburgund Nahost-Koordinator der Caritas Österreich    

 

2016 Weihnachtskarte Auslandshilfe.pdf 

 

2016 Dezember

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

In der Zeit vom 7. - 11. Dezember hatte ich die Möglichkeit, eine große österreichische Delegation, bestehend aus den drei Integrationslandesräten bzw. -rätinnen aus Oberösterreich, Salzburg und Tirol und zahlreichen Medienvertretern, in den Libanon zu begleiten. Ziel der Reise war es, ein besseres Bild von der Lage in einem wichtigen Herkunftsland von Flüchtlingen zu bekommen und das Interesse der Medien auf das harte Los der Flüchtlinge zu lenken.

Im Anhang übermittle ich Ihnen eine Präsentation mit einigen Eindrücken dieser Reise. Ich möchte an dieser Stelle Herrn Ernst Grilnberger, dem Fotografen des Landes Oberösterreich, dafür danken, dass ich einige seiner Fotos für diesen Zweck verwenden darf. Außerdem übermittle ich Ihnen anbei auch einen von mehreren Presseberichten, die im Zusammenhang mit der Reise erschienen sind, und zwar eine Reportage von Krone-Reporter Christoph Matzl, der genau ein Jahr zuvor bereits im Rahmen einer Caritas-Pressereise im Libanon war und sich nun ein Bild davon machen konnte, wie sehr sich die Lage seither verschlechtert hat. Der kleine Libanon (kleiner als Tirol oder Oberösterreich) droht unter der Belastung von fast 2 Millionen Flüchtlingen (bei 4 Millionen Einwohnern) zusammenzubrechen. Europa muss größtes Interesse daran haben, die Situation im Libanon zu stabilisieren, schon um eine neuerliche Massenflucht nach Europa zu verhindern. Deshalb: Die wirksamste Hilfe ist die Hilfe vor Ort!

Hier noch der Link zu einem Beitrag zum Besuch der Delegation in Salzburg
Heute:
http://tvthek.orf.at/profile/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/13899562/Fluechtlinge-im-Libanon/13933475

Und auf der Homepage der Caritas finden Sie unter folgendem Link einen Filmbericht über den Besuch der Delegation beim Beth Aleph-Vorschulprojekt der Caritas für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der libanesischen Hauptstadt Beirut:

https://www.caritas-salzburg.at/hilfe-angebote/internationale-hilfe-und-katastrophen/aktuelles-aus-dem-nahen-osten/detailseite-aktuelles-aus-dem-nahen-osten/news/76545-caritas-nahost-koordinator-stefan-maier-mit-delegation-im-libanon/


Täglich erreichen uns derzeit neue Schreckensbilder aus dem syrischen Kriegsgebiet, derzeit vor allem aus der geschundenen Stadt Aleppo. Die Caritas hilft nicht nur den syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen im Libanon, sondern auch den Kriegsopfern innerhalb von Syrien. Nähere Informationen dazu finden Sie unter diesem Link:

https://www.caritas.at/auslandshilfe/katastrophenhilfe-humanitaere-hilfe/laender-brennpunkte/syrien/

Ihre Unterstützung und Hilfe ist ganz wesentlich, damit wir unsere zahlreichen Hilfsaktionen in Syrien sowie in den Aufnahmeländern der Flüchtlinge in der Region, insbesondere im Libanon, fortsetzen können. Ich danke Ihnen sehr herzlich für alles, was Sie bereits getan haben, bitte Sie aber angesichts der dramatischen Situation im Nahen Osten dringend darum, in Ihren Bemühungen nicht nachzulassen, denn die Menschen brauchen gerade jetzt zu Beginn eines neuerlichen Kriegswinters Ihre Hilfe! Jede Spende hilft!

Ich wünsche Ihnen trotz aller Schrecken und trotz Krieg und Terror an so vielen Orten noch einige schöne Adventtage und dann ein hoffentlich friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest.

Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

 

 2016-12-Libanon.pdf    KRONE_20161212326790017.pdf

2016 November

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Bei meinem jüngsten Besuch im Libanon wurde ich von einer aus sieben Personen bestehenden Salzburger Delegation begleitet, der u.a. die Salzburger Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer, Dechant Alois Dürlinger, Pfarrer von St. Veit im Pongau und Goldegg, der auch Sprecher des Salzburger Erzbischofs in Asylfragen ist, sowie Journalisten der Salzburger Nachrichten sowie der Salzburger Kirchenzeitung Rupertusblatt angehörten.

Ziel des Besuches war es, ein persönliches Bild von der dramatischen Situation der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge zu bekommen und sich vor Ort von der Hilfe durch die Caritas zu überzeugen, wobei sowohl Projekte im Rahmen der Syrien-Nothilfe als auch der längerfristigen Arbeit im Land (etwa zugunsten von ausländischen Arbeitsmigranten) auf dem Besuchsprogramm standen.

Die Delegationsteilnehmer zeigten sich von den schrecklichen Lebensbedingungen und der hoffnungslosen Situation unzähliger Flüchtlings- oder Migrantenfamilien tief betroffen und berührt; gleichzeitig konnten sie so auch besser ermessen, welch großen Stellenwert den vielfältigen Hilfsmaßnahmen der Caritas und anderer Organisationen zukommt.

Zu den besuchten Projekten gehörten u.a. die gerade erst mit Unterstützung der Caritas renovierte Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in der Ortschaft Broumana im Libanongebirge, wo im aktuellen Schuljahr mehr als 115 syrische Flüchtlingskinder liebevolle Aufnahme gefunden haben, die Schule St. Vincent der Schwestern von Besançon in Baskinta, das Beth Aleph-Vorschulprojekt der Caritas für Flüchtlings- und Migrantenkinder in der libanesischen Hauptstadt Beirut sowie das Frauenhaus der Caritas Libanon in Rayfoun.

Durch die angefügte Präsentation können Sie an einigen der Höhepunkten des Besuchs der Salzburger Delegation Anteil nehmen. Über jede Unterstützung für eines der genannten Projekte wären wir sehr froh und ich bedanke mich bereits jetzt sehr herzlich dafür.

Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer war von zwei der Projekten so angetan, dass sie ein Livevideo darüber auf Facebook postete. Das Video über das Beth Aleph-Vorschulprojekt in Beirut finden Sie unter folgendem Link:
https://www.facebook.com/anja.hagenauer.3/videos/1506937789333228/

Und den Beitrag über die Integration syrischer Flüchtlingskinder in die Schule St. Vinzenz in Broumana unter diesem Link:
https://www.facebook.com/anja.hagenauer.3/videos/1507733549253652/

Außerdem finden Sie hier auch zwei der Berichte von Dr. Helmut Müller, die in der Zwischenzeit schon in den Salzburger Nachrichten erschienen sind.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2016-11-Libanon.pdf  SN Beitrag 28.10.2016.pdf  SN Beitrag 29.10.2016.pdf


2016 September

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Angesichts der schrecklichen Situation in Syrien und der großen Not der Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens (wo die Caritas natürlich auch nach besten Kräften hilft) dürfen wir nicht auf die ebenfalls sehr schwierige Situation in einem anderen Schwerpunktland der Auslandshilfe der Caritas Salzburg vergessen, nämlich Ägypten. Hier ist zwar die politische Lage nach den Umstürzen der jüngeren Vergangenheit etwas stabiler, aber die wirtschaftlichen Verhältnisse sind nach wie vor desolat und ein großer Teil der Bevölkerung lebt in großer Armut und Not. Ägypten entwickelt sich in jüngster Zeit außerdem zu einem Hotspot der illegalen Migration über das Mittelmeer nach Europa. Neben Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern sind es auch zunehmend Ägypter, die in der eigenen Heimat keine Zukunftschancen mehr für sich sehen und sich deshalb auf die sehr gefährliche und allzu oft
tödliche Fahrt über das Meer aufmachen.

Umso wichtiger ist es deshalb, den Menschen in ihrer Heimat zu helfen und ihnen dort Perspektiven zu bieten. Die Caritas tut das in Ägypten etwa in Alexandria durch die Vergabe von Kleinkrediten für einkommensschaffende Projekte im Bereich Kleingewerbe bzw. im landwirtschaftlichen Bereich für die Zucht von Kleintieren. Mehr als 2.000 sinnvolle Kleinprojekte konnten bislang schon gefördert werden. Die Rückzahlungsrate ist recht hoch (trotz der schwierigen Lage im Land regelmäßig um die 95 %) und in vielen Projekten, die zunächst als reine Familienprojekte begonnen hatten, wurden im Laufe der Zeit durch Ausbau und Erweiterung der geförderten Aktivitäten neue Arbeitsplätze geschaffen.

Ein neues Kurzvideo der Caritas möchte Ihnen die schönen Erfolge und die große Wichtigkeit dieses Projektes näherbringen, das heuer auch eines von zwei Schwerpunktprojekten im Rahmen der dzt. noch laufenden Hungerkampagne der Caritas ist. Sie finden das Video auf der Kampagnen-Homepage der Caritas Salzburg:          
https://www.caritas-salzburg.at/aktuell/kampagnen/caritas-hungerkampagne-2016/

Dieser Link führt Sie direkt zum neuen Video:
https://www.youtube.com/watch?v=6a1W2Twgu0Y

Bitte verbreiten Sie das Video und die Information über die so wichtige Hilfe vor Ort auch unter Ihren Verwandten, Freunden und Bekannten. Für jede Spende zugunsten der Hungerkampagne oder speziell für dieses Projekt (Kennwort: Kleinkredite in Alexandria) sind wir sehr dankbar.

Kontoverbindung:
Raiffeisenverband Slbg.
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2016 September

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Caritas-Auslandshilfe!

Vor einiger Zeit war ein Team der „Wiener Zeitung“ in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Caritas mit 360° Spezial-Kameras im Flüchtlingslager Moussa Taleb in der libanesischen Bekaa-Ebene, um das Schicksal syrischer Flüchtlinge im Libanon für ein Virtual-Reality-Projekt zu dokumentieren:

„360° - eXodus“ bringt sie in das Flüchtlingslager Moussa Taleb an der Grenze zwischen Libanon und Syrien. Dort treffen Sie die beiden syrischen Flüchtlingskinder Aishe und Abdallah, erleben in Virtual Reality den Alltag von Kriegsflüchtlingen und sehen das Lager mit deren Augen. Oder Sie machen sich selbst Ihr eigenes  360°-Bild. Sie bestimmen den Blickwinkel.

So wurde die Virtual-Reality-Filmpremiere angekündigt, die vergangenen Samstag im Rahmen des Forums Alpbach stattfand. Ich selbst war nicht nur bei den Dreharbeiten dabei, sondern konnte auch die Filmpremiere in Alpbach zu einem Appell nützen, die Hilfe für die syrischen Kriegsflüchtlinge im Nahen Osten zu intensivieren.

Nähere Informationen über dieses interessante Filmprojekt und die Flüchtlinge im Lager Moussa Taleb erhalten Sie unter folgendem Link:  http://www.wienerzeitung.at/_wzo_daten/media/Storytelling/vr/

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier M.A.

Caritas Salzburg

Leitung Auslandshilfe

 

2016 August

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Kurz nach meiner Rückkehr aus dem Nahen Osten vor wenigen Tagen bin ich vom deutschsprachigen Dienst von Radio Vatikan interviewt worden. Es ging dabei vor allem um die Situation der syrischen Flüchtlinge in Libanon und um den Versuch der Caritas, gegen das Heranwachsen einer „verlorenen Generation“ von Kindern, denen von klein auf alle Zukunftschancen genommen werden, anzukämpfen. Bei Interesse können Sie sich dieses Interview unter folgendem Link anhören bzw. hier auch nachlesen:    
http://de.radiovaticana.va/news/2016/08/02/libanon_österreich_verhindern_einer_verlorenen_generation/1248509

Herzlichen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier M.A.

Caritas Salzburg
Leitung Auslandshilfe

2016 August

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Ich möchte Sie auf diesem Weg nochmals auf die aktuell laufende Hungerkampagne der Caritas aufmerksam machen. Durch diese früher als "Augustsammlung" bekannte größte Auslandssammlung der Caritas im Jahreslauf sollen Mittel für die Hilfsprojekte der Caritas im Ausland aufgebracht werden.

Wie Sie ja alle wissen, hat die Caritas Salzburg im Rahmen der gesamt-österreichischen Auslandshilfe der Caritas die besondere Verantwortung für die Schwerpunktregion "Naher Osten" mit den Schwerpunktländern Libanon, Syrien und Ägypten. Im heurigen Jahr stehen je ein Projekt in Syrien bzw. in Ägypten im Mittelpunkt der Kampagne: einerseits ein neues Projekt inmitten des syrischen Kriegsgebietes, in der Küstenstadt Lattakia, in dessen Rahmen Kinder, die aufgrund von Flucht und Vertreibung aus dem regulären Schulsystem gefallen sind, durch intensive Nachhilfe wieder in die Schule integriert werden sollen. Und in Alexandria, der großen ägyptischen Metropole am Mittelmeer, werden Mikrokredite an Personen vergeben, die zwar eine gute Geschäftsidee haben, aber so arm sind, dass sie für Banken nicht kreditwürdig sind. Schon vielen bedürftigen Familien konnte auf diese Weise wirksam auf dem Weg zur Selbstständigkeit geholfen werden.

Nähere Informationen über die Hungerkampagne der Caritas und die beiden Projekte, die heuer im Mittelpunkt stehen, finden Sie auf der Kampagnen-Webseite https://www.caritas-salzburg.at/aktuell/kampagnen/caritas-hungerkampagne-2016/

Im Anhang übermittle ich Ihnen auch zwei interessante Reportagen aus der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" zu den beiden heurigen Schwerpunktprojekten.

Für jede Spende zugunsten unserer wichtigen Arbeit im Nahen Osten im Rahmen der Hungerkampagne danke ich Ihnen sehr herzlich!

Spendenkonto beim Raiffeisenverband Salzburg:
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S
Kennwort: Hungerkampagne

Mit den besten Wünschen für einen schönen und angenehmen Sommer!

Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator derCaritas Österreich

Hungerkampagne 1.pdf  Hungerkampagne 2.pdf

2016 Juli

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Vor wenigen Tagen bin ich wieder von einem Aufenthalt im Nahen Osten nach Salzburg zurückgekommen. In Ägypten habe ich zusammen mit einem professionellen Fotografen, der mich im letzten Jahr bereits in den Libanon begleitet hat, mehrere von der Caritas Salzburg unterstützte Projekte in Kairo und Alexandria besucht: das Projekt "Schulfrühstück für sudanesische Flüchtlingskinder" in der Hauptstadt Kairo sowie die diversen Unterstützungsprogramme für Straßenkinder und ein Kleinkreditprojekt in Alexandria. Im Libanon hatte ich u.a. die Gelegenheit, am fröhlichen Abschlussfest eines von der Caritas Salzburg mitfinanzierten Sommer-Ferienlagers für libanesische Kinder und syrische Flüchtlingskinder in Broumana teilzunehmen, bei dem der Funke der Begeisterung der teilnehmenden Kinder schnell auf die Gäste übersprang.

Mit der beigefügten PowerPoint-Präsentation möchte ich Ihnen wie üblich die Gelegenheit geben, an den bei der Reise gewonnenen Eindrücken teilzuhaben und danke Ihnen sehr herzlich für Ihr Interesse und jede Unterstützung unserer Arbeit im Nahen Osten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer!

Mit besten Grüßen,
Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2016-07-Libanon Ägypten.pdf 

 

2016 Mai

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Am Sonntag ist Muttertag – der Tag, an dem die Mütter für ihren unermüdlichen Einsatz gelobt, geehrt und gefeiert werden. Vielen Frauen
aber, die auch ihr Möglichstes getan haben, um ihre Familien zu unterstützen, und die dafür viele Entbehrungen und Belastungen auf sich genommen haben, ist an diesem Tag nicht zum Feiern zumute. Ich denke da etwa an viele junge Frauen aus afrikanischen und asiatischen Ländern, die als Haushaltsgehilfinnen in unser Schwerpunktland Libanon gekommen sind, um hier – fern von ihren Angehörigen – Geld zu verdienen, um ihre Familien in der Heimat zu ernähren. Viele von ihnen werden leider im Libanon, wo sie aufgrund der geltenden Gesetzeslage nur völlig unzureichend geschützt sind, von ihren Arbeitgebern als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, schlecht behandelt und oft auch geschlagen und in den schlimmsten Fällen sogar sexuell missbraucht. Sie werden  vielfach sehr schlecht untergebracht und verpflegt, oft in die Wohnung des Arbeitgebers eingesperrt, ihre Papiere werden ihnen abgenommen und es wird ihnen manchmal monatelang ihr ohnehin geringer Lohn vorenthalten. Bei manchen schlimmen Geschichten, die mir diese Frauen erzählen, denke ich unweigerlich daran, dass es sich hierbei zweifellos um eine Form von moderner Sklaverei handelt.  Wenn Migrantinnen, denen das oder ähnliches widerfahren ist, diese Situation nicht mehr ertragen können und aus dem Haus ihres Arbeitgebers fliehen, gelten sie fortan als illegal, da sie libanesische Rechtsvorschriften verletzen (ihr Arbeitgeber ist gleichzeitig auch ihr Bürge, damit sie ins Land kommen dürfen).

Das Flüchtlingsbüro der Caritas Libanon betreibt mehrere Frauenhäuser, um Migrantinnen in solchen Notsituationen ein Dach über dem Kopf, soziale, rechtliche, psychologische und medizinische Unterstützung zuteilwerden zu lassen. Eines dieser Frauenhäuser befindet sich in der Ortschaft Rayfoun im Libanongebirge und wird ganz wesentlich von der Auslandshilfe der Caritas Salzburg unterstützt. Wir möchten nun dieses Projekt im Rahmen unserer heurigen Muttertags-Kampagne unterstützten, um den Frauen (und ihren Kindern), die in dieser Einrichtung Zuflucht suchen, noch besser und umfassender helfen zu können. Unter anderem benötigen wir dringend Mittel zur Fortsetzung der Finanzierung der von uns initiierten diversen Kurse und Aktivitäten (Computerkurs, Nähkurs, Freizeitaktivitäten für Kinder,…).

Dafür erbitten wir auch Ihre Unterstützung!  Nähere Informationen, Fotos sowie ein interessantes und informatives Kurzvideo zur Präsentation dieser wichtigen Einrichtung finden Sie unter folgendem Link:
https://www.caritas-salzburg.at/aktuell/kampagnen/muttertag-2016-frauenhaus-rayfoun/

Ich danke Ihnen schon jetzt sehr herzlich für jede Unterstützung, die dazu beiträgt, das Los dieser Frauen zu lindern!

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburgund Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

 

 

2016 April

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Wie Sie sicherlich aus den Medien erfahren haben, ist die Situation in der  nordsyrischen Großstadt Aleppo seit einigen Tagen dramatisch. Obgleich in den meisten übrigen Regionen des Landes die im Prinzip derzeit geltende Waffenruhe weitestgehend eingehalten wird, ist dies in Aleppo leider nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: es ist in den letzten Tagen zu massivem Beschuss fast der ganzen Stadt mit Raketen und Mörsergranaten sowie zu mehreren schweren Luftangriffen gekommen, von denen noch nicht klar ist, von wem sie tatsächlich ausgeführt wurden. Seit Samstag, dem 23. April. sind mehr als 1.300 Granaten und Raketen in der Stadt eingeschlagen, die zahlreiche Menschen getötet und verletzt haben und schwerste Schäden in der ohnehin schon seit langem leidgeprüften Stadt verursacht haben. An einem einzigen Tag, am Donnerstag (28.04.), wurden mehr als 40 Personen durch den Beschuss getötet und über 400 verletzt.

Bei den Luftangriffen wurden auch zwei Krankenhäuser getroffen, wobei es zahlreiche Opfer gab, darunter auch medizinisches Personal. Unter anderem soll dabei auch der letzte noch in der Stadt lebende Kinderarzt getötet worden sein.Caritas-Mitarbeiter Joseph
Yeghia, der selbst einige Krankenhäuser besucht hat, berichtet, dass diese mit Patienten überfüllt sind und dass Medikamente, Blutkonserven und sonstiges Material knapp werden und die Situation katastrophal sei. Und Hanan Bali, die Projektkoordinatorin der Caritas Aleppo, berichtete am 25. April: „Ständig fahren Pick-ups am Caritas-Büro vorbei, deren Ladeflächen mit Verletzten oder Toten überfüllt sind, die meisten davon Kinder. Der Horizont ist von schwarzem Rauch erfüllt und der Lärm von vorbeirasenden Ambulanzen nimmt kein Ende.

Unsere jungen Caritas-Mitarbeiter im Büro bekommen Anrufe von Eltern und Verwandten, die mitteilen wollen, dass es ihnen gut geht. Wir sind zwar noch am Leben, aber wir sind vom Tod umgeben und wissen nicht, wann dieser Schrecken endlich ein Ende nimmt.“ 



Bitte vergessen Sie das Leid der Menschen in Aleppo und auch der übrigen Kriegsopfer in den anderen Regionen des Landes nicht! Die Helfer der Caritas Syrien, die auch in diesen so schwierigen Augenblicken versuchen, den Opfern dieses unseligen Konfliktes beizustehen, und auch andere engagierte langjährige Projektpartner der Auslandshilfe der Caritas Salzburg vor Ort verdienen unsere Solidarität und unsere Unterstützung!

Stefan Maier
Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2016 April

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der Auslandshilfe der Caritas Salzburg!

Zwar steht in der täglichen Arbeit der Auslandshilfe der Caritas Salzburg dzt. verständlicherweise die Syrienkrise ganz oben auf der Liste der Prioritäten, doch ist es uns auch ein Anliegen, angesichts dieser akuten und die Medien dominierenden Krise auch die genauso wichtigen Langzeit-Projekte in unserem Schwerpunktland Ägypten nicht zu vergessen. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen anbei eine Präsentation über eines unserer Flüchtlingsprojekte in der ägyptischen Hauptstadt Kairo übermitteln. Hierbei handelt es sich um ein von der Caritas Salzburg finanziertes tägliches nahrhaftes Schulfrühstück für hunderte sudanesische Flüchtlingskinder in zwei Schulen der Comboni-Missionare ausschließlich für sudanesische Kinder, deren Eltern vor dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in ihrer Heimat in das Nachbarland Ägypten geflüchtet sind und hier seitdem zumeist in größter Armut leben. Dieses Projekt wird dankenswerterweise zum Teil von der Firma Audio Kain in Salzburg unterstützt und auch Mittel aus der "Patenschaft gegen den Hunger" fließen n dieses Projekt, aber weitere Spenden sind dennoch hoch willkommen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und jeden Beitrag für dieses wichtige Projekt!

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Maier

Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich

2016-04-Schulfrühstück.pdf

 

2016 Februar

Libanon-Reise von Hr. Stefan Maier im Februar 2016.

 

2016-02-Libanon.pdf