Kapellen in Koppl

Schernthannkapelle

Die Schernthannkapelle an der Gemeindestraße nach Ebenau wurde erstmals im Jahr 1838 vom damaligen Schernthannbauer errichtet. Im Jahr 1999 wurde dann die Kapelle von Eduard Würfl nach dem Vorbild der alten Kapelle komplett erneuert und sehr schön ausgestattet. Die Kapelle ist der Muttergottes geweiht und wird jedes Jahr beim ersten Flurbittgang vor Christi Himmelfahrt besucht.

Eduard Würfl, Schernthannbauer, ist 2008 bei der Holzarbeit durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Seither wird die Kapelle von der Familie Franz Würfl liebevoll gepflegt und erhalten.

Schnurrnkapelle

Die Kapelle wurde in den Jahren 1991 bis 1992 von der Familie Zotti neu errichtet. Am Schnurrngut hat bereits eine große Kapelle bestanden, welche in den 1960er Jahren wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste.

Sperrkapelle

Die Sperrkapelle in Unterkoppl wurde im Jahr 1920 von Josef Frauenschuh, Sperrbauer errichtet. Anlass für den Bau der Kapelle war ein Gelübde zur gesunden Heimkehr aus dem 1. Weltkrieg. Die Kapelle wird von der Familie Frauenschuh, Sperrbauer gepflegt und sehr gut erhalten wie man am Bild sehen kann.

Vordergschwandkapelle

Die Kapelle wurde in den Jahren 1994 bis 1999 von der Familie Stöllinger errichtet. Anlass war der in der Familie vorhandene Barockaltar „Maria mit dem Kind“. Dieser ist ein Geschenk der Familie Weikl, Erbauer der Guggenthaler Kirche, an den Großvater des jetzigen Eigentümers. Besonders interessant an dieser Kapelle ist, dass diese aus dem Restbestand eines leer stehenden Futtersilos entstanden ist - eine gelungene, wertvolle Wiederverwendung und ein Juwel am Vordergschwandgut.