Karwoche und Ostern

Kurzer Übersicht über die Tage der Karwoche und Ostern:

 

  • Palmsonntag: Die Kirche feiert den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Palmweihe mit dem feierlichen Einzug in die Kirche verdeutlicht das. Im Gottesdienst wird bereits die Leidensgeschichte Jesu vorgetragen.

  • Ölweihmesse: Am Mittwoch der heiligen Woche feiert der Bischof zusammen mit den Priestern der Diözese die Ölweihmesse. Dabei werden die heiligen Öle geweiht, die bei der Sakramentenspendung und bei Kirch- und Altarweihen in den Pfarren während des Jahres verwendet werden.

  • Gründonnerstag:  Das „Letzte Abendmahl“ Jesu mit seinen Jüngern wird gefeiert. Doch auch die Fußwaschung gehört zur Liturgie dieses Tages. Papst Franziskus hat dies bekräftigt, indem er letztes Jahr jugendlichen Gefangenen die Füße wusch. Die „Drei österlichen Tage“ beginnen.

  • Karfreitag: Der Karfreitag erinnert an das Leiden Jesu und an sein Sterben am Kreuz. Er ist deshalb ein Fasttag, an dem die Katholikinnen und Katholiken kein Fleisch essen.

  • Karsamstag:  An diesem Tag werden keine Messen gefeiert. Er erinnert an die Grabesruhe Jesu.

  • Hochfest der Auferstehung:  Die nächtliche Feier der Auferstehung gehört eigentlich schon zum Ostermorgen und wird daher in immer mehr Pfarren auch am frühen Oster-Morgen gefeiert. Die Glaubensgeschichte wird in den alttestamentlichen Lesungen – von der Schöpfung an – in Erinnerung gerufen. Das Taufwasser wird geweiht.

  •  Ostertag: Hier steht bereits die Entdeckung des leeren Grabes im Zentrum.

  •  Ostermontag: Mit der Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus beginnt die nachösterliche Kirche.